Leitbild

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Nachhaltige Entwicklung –
unsere und Ihre grösste Herausforderung

Qualitatives Wachstum

Wir streben volkswirtschaftlichen sowie sozialen Erfolg bei gleichzeitig sinkender Umweltbelastung an. Im bildungspolitischen Dialog sollen sich wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Bausteine in nachhaltige Strukturen verwandeln. Alternativ zu Landwirtschafts- und Industriemonokulturen, die uns zwar vermeintliche Profit- und Produktvielfalt bescheren, jedoch Ökosystemen und Biodiversität fatal zuwiderlaufen, versuchen wir zusammen mit Partner/-innen zukunftsfähige, regionale Verbundlösungen zu realisieren.

Ökologische Ziele

Durch menschliches Fehlverhalten verlieren lokale und globale Lebensräume die genetischen Ressourcen, welche allen Lebensformen eine Anpassung an die Umweltbedingungen von morgen ermöglichen. Biodiversität sichert – als einzige langfristige Lebensversicherung – alle unsere Kultur- und Entwicklungspotentiale. Wir fühlen uns mit dem internationalen Vertragswerk über die Biodiversität verbunden und verpflichten uns, tatkräftig Ökosysteme zu erhalten, sie aufzuwerten und einen nachhaltigen Umgang mit ihnen zu pflegen. Die Vorteile, die sich aus ihrer Nutzung ergeben, teilen wir gerecht.

Verantwortung

Als gemeinnütziges Unternehmen nehmen wir die Verantwortung wahr, sinnvolle Arbeitsplätze zu generieren, welche zum Erhalt der Lebensgrundlagen künftiger Generationen beitragen. Faktenbasiertes Wissen bestimmt unser unternehmerisches und soziales Handeln, wir richten die stete Weiterentwicklung von gemeinsamen Team- und Projektzielen danach aus. Wir verpflichten uns dem ganzheitlichen Management: Effektivität, Effizienz und Lebensqualität für alle Projektinvolvierten bilden den Unternehmer-Trialog.

Unser Engagement für zukunftsweisende, biodiverse Volkswirtschaften!

Ethisch-soziales Engagement im Dienste der Gesellschaften

Wir berücksichtigen bei allen Tätigkeiten und Entscheidungsprozessen ungelöste Gesellschaftsprobleme. Wenn wir ErdenbürgerInnen gemeinsam mit unseren Volkswirtschaften in der Lage sein wollen, uns das notwendige Wissen anzueignen und damit lebenswerte Zukunftswelten zu gestalten, ist auch stets der persönliche Konsum in Frage zu stellen. Wir unterlassen nicht notwendige Handlungen, die von uns verwendeten Materialien, Werkzeuge usw. stammen ausschliesslich aus umweltverträglicher und sozialer Produktion. Unser Leitbild ist für alle Mitarbeitenden der Stiftung verbindlich. Job-Descriptions definieren detaillierte Regelungen unserer Sicherheits- und Arbeitsstandards. Die 10 Prinzipien des UN Global Compact sind für uns alle verbindliche Benchmarks. Wir pflegen ein interkulturelles Miteinander. Integrationsarbeit ist für uns stets ein lernorientierter Verständigungsprozess – für beide Seiten.

Kommunikation und aktive Unterstützung Dritter

Unseren Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung, für Ökosystem- und Arterhaltung erläutern wir beharrlich und offen – auch gegenüber den politischen Verantwortungsträgern. Ergänzend zu unseren Dienstleistungen und Lehraufträgen erstellen wir mittels angewandter Forschung und Entwicklung Referenzprojekte. Wir suchen Partner/-innen mit einer integeren Leadership-Kultur, unterstützen sie in ihren Bemühungen zur Entlastung der Umwelt und generieren Programme für Berufs- und Hochschulbildung, für Zivildienst-, Erwerbslosen- und Strafvollzugs- sowie Firmeneinsätze in der Siedlungs- und Landschaftsrenaturierung. In der Unternehmens-, Berufs- und Hochschulbildung setzen wir uns dafür ein, dass vorhandene Instrumente des Staates zur Senkung der Umweltzerstörung markt- und unternehmenskonform gestaltet und Schadschöpfungskosten internalisiert werden.

Energie- und Rohstoffeffizienz

Alle unsere Mitarbeitenden kommen mit dem öffentlichen Verkehr, Velo oder zu Fuss zur Arbeit. Projektstandorte erreichen wir im Nahbereich mit dem Fahrrad, im Fernbereich mit der SBB. Maschinen- und Personentransporte auf mittleren Distanzen finden mit Kombifahrzeugen statt. Neu anzuschaffende Fahrzeuge sind mit Natur- oder Wasserstoffgas betrieben. Unsere Lagerräume und Werkstätten werden nicht geheizt. Wir verpflichten uns zur betrieblichen CO2-Neutralität und streben eine CO2-Überkompensation an. Die jährlich von uns realisierten Kompensationsprogramme sind: Pflanzung von mindestens 300 Hochstamm-Obstbäumen, Regeneration von mindestens 3 Hektaren Moor-Lebensräumen in Mitteleuropa, Überführung von mindestens 3 Hektaren Intensiv-Ackerbauflächen in Permakulturen sowie Ausdolung/Revitalisierung von mindestens 500 Metern Fliessgewässern und 5000 Quadratmetern Stillgewässern. Diese CO2-positiven Renaturierungsprojekte (CO2-Senken) sind zugleich attraktive Erholungsräume und können zu selbstorganisierten Öffentlichkeitsaufgaben jeder Gemeinde werden.

Alle Rohstoffmaterialien werden innerhalb der SWO als Ressourcen/Wertstoffe wahrgenommen und deshalb nach Gebrauch dem Up-Cycling und nicht nur dem Re- oder Down-Cycling zugeführt.