Die Überraschung ist perfekt gelungen! Noch vor einer Stunde hat Andreas Wolf den nichtsahnenden Thomas Winter zu einer extra anberaumten Sitzung einbestellt. Jetzt betritt der langjährige Geschäftsleiter und einer der geistigen Väter der SWO den mit erwartungsvoll wartenden Gästen gefüllten Raum der Klosterstube im Gfenn. Geschäftsleiter Andreas Wolf hat zu dieser feierlichen Ehrung all jene eingeladen, die in Gegenwart oder Vergangenheit wichtige SWO-Weggefährten von Thomas Winter waren. So sind das aktuelle Team, der Stiftungsrat sowie ehemalige Mitglieder und MitarbeiterInnen versammelt.

Zu Beginn der eigentlichen Ehrung schlägt der Präsident des Stiftungsrates Fred Hürlimann ein paar mal gewichtig mit dem Löffel gegen sein Glas, gefolgt von erwartungsvoller Stille der Anwesenden. Was folgte, war ein bewegender Rückblick auf die Entstehung und Entwicklung der SWO und prägende Momente der gemeinsamen Zusammenarbeit. Hervorgehoben wurde dabei Thomas Winters leidenschaftliches Engagement sowohl in ökologischen als auch sozialen Zusammenhängen. Zum Abschluss dieser sehr persönlichen und ergreifenden Ansprache überreichte Fred Hürlimann dem Geehrten eine grossformatige gerahmte Farbfotografie, die als Hauptaspekt von Thomas Winters lebenslanger Tätigkeit seinen rückhaltlosen Einsatz für die künftigen Generationen zum Ausdruck brachte. Thomas Winter konnte denn auch in seiner Erwiderung seine Bewegung nicht verbergen. Als zweiter Hauptredner brachte Andreas Wolf als Nachfolger von Thomas Winter in der Geschäftsleitung einen weiteren wichtigen Aspekt von Thomas Winters Persönlichkeit zum Ausdruck: Nämlich sein dynamisches Wesen und somit seinen Mut und seine Kraft, vor Widerständen nicht zurückzuweichen und festgefahrene Strukturen aufzubrechen, um Veränderung zu ermöglichen. An dieser Stelle wurden als sinnreiche Geschenke ein goldener Pickel sowie ein eigens gestalteter Fotoband als Rückblick auf die Zeit des Wirkens von Thomas Winter in der SWO überreicht. Andreas Wolf vergass auch nicht, Christine Winter als Ehefrau von Thomas für ihren Einsatz an dessen Seite mit Worten und einem festlichen Blumenstrauss zu ehren.

Der anschliessende gesellige Teil der Feier mit einem hausgemachten biologischen Menü und ebensolchem Wein aus dem Projektstandort Wallis fand seinen Höhepunkt in der temperamentvollen musikalischen Begleitung des argentinischen Musikers Miguel Ramírez auf Harfe und Gitarre, wobei die Leidenschaft, die Thomas Winters Wirken und Leben prägt, hier musikalisch adäquat zum Ausdruck kam. Zum Schluss legte Thomas Winter mit einer ehemaligen SWO-Mitarbeiterin ein spontanes Tänzchen hin. So endete ein bedeutender Abend, der allen Beteiligten sicher in Erinnerung bleiben wird.