Ein letztes Mal Rümlang / Im Dickicht

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Ein letztes Mal Rümlang / Im Dickicht

Nachtrag zu den Wochen 11.8.14-15.8.14 und 18.8.14-22.8.14

Als wir am Montag letzter Woche nach kaum einer halben Stunde mitten im Feld innerhalb weniger Sekunden von Platzregen überrascht wurden, ahnten wir noch nicht, dass dies programmatisch für die ganze Woche werden würde. Egal was der Wetterbericht behauptete; erstens kam alles ganz anders und zweitens als wir dachten. Es ging zum Teil so weit, dass wir den Wetterbericht genau umgekehrt interpretieren konnten. Von der Arbeit hielt uns dies jedoch nicht ab. Sie bestand grösstenteils aus Kontrollgängen mit vereinzelten Exkursen in kleinere Goldrutennester. Rümlang kann nun was Neophyten anbelangt als abgeschlossen angesehen werden. Die magere Ausbeute der Kontrollfelder bestätigt dies. Am Mittwoch stockten wir zur Abwechslung Gehölz aus; hierbei bereitete uns eine kleine Population relativ junger Weiden erbitterten Widerstand. In meinem bisher drei Monate dauernden Einsatz habe ich noch nie solch stark verwurzelte Bäumchen gesehen; letztendlich liessen wir einen Grossteil stehen und konzentrierten uns darauf, den Rest der Fläche sauber auszustocken.

Diese Woche starteten wir in der Au mit Ausstocken, mühsam dabei waren die zahlreichen winzig kleinen, verhältnismässig zäh verwurzelten Jährlinge. Dienstags bis Donnerstags verbrachten wir unsere Zeit mit diversen Arbeiten in Langnau/Gattikon. Dazu gehörten Goldruten (gross, zäh und sehr nahe am Wasser) und Sommerflieder am Fluss, sowie ebenfalls Sommerflieder am Hang in mühsam begehbarerem Gebiet. Teils mussten wir uns abseilen, teils durch hüfthohe Brombeersträucher kämpfen um an sie ranzukommen. Am Donnerstag dann noch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Henrys Greiskraut. Glücklicherweise wählte er sich diesmal einen Standort mit relativ wenigen Bäumen, so schafften wir es die Fläche innerhalb eines Tages zu räumen. Am Freitag schliesslich altbekannte Kontrollgänge in der Gegend Bassersdorf. Tückisch war diese Woche auch das Wetter; in Bewegung wurde einem schnell warm, in den Pausen kühlte man jedoch auch wieder schnell aus. Entsprechend mussten wir insbesondere am Freitag mit ein paar krankheitsbedingten Ausfällen auskommen.

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