Ein unscheinbarer Helfer

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Ein unscheinbarer Helfer

6.10.14-10.10.14

Auch diese Woche hatte Gruppe A einen mehrtägigen Auftrag; es handelte sich um die Bahnstreckenpflege von welcher früher bereits einmal die Rede gewesen war. Unsere Gruppe arbeitete die ersten beiden Tage ebenfalls in der Nähe der Gleise, jedoch stets vor der Absperrung. Somit benötigten wir keinen Sicherheitschef. Am Montag mähten und entbuschten wir den Bahndamm gegenüber dem Langacker, am Dienstag bearbeiteten wir kurz vor Dübendorf ein längeres Rasenstück, welches vor Hartriegeln nur so strotzte (was es nun nicht mehr tut).
Die nächsten zwei Tage waren wir mit Andy im Auftrag der AWEL am Chriesbach tätig. Neben kleineren Mäharbeiten und Neophytenkontrolle beschäftigte uns hauptsächlich die erstaunlich grosse Weidenpopulation. Aus Zeitgründen mussten wir dann an einer besonders dicht besiedelten Stelle einige Abstriche machen.
Den letzten Tag verbrachten wir in der Stettbacher Allmend mit Schilfmähen und Zusammentragen. Überrascht wurden wir dabei von einem kleinen, dicht bewachsenen Feld von Goldruten, welches sich bis zu diesem Zeitpunkt unserem Zugriff  entziehen konnte. Doch auch diese gehören nun der Vergangenheit an.
Eine wissenswerte Anmerkung zum Schilf: Falls Sie, werter Leser, auch einmal Schilf bekämpfen sollten, achten Sie dabei auf diejenigen Exemplare, die an der Spitze eine Verdickung aufweisen. Dies ist die Behausung einer sogenannten Zigarrenfliegenlarve, welche den nützlichen Nebeneffekt besitzt, dass das von ihr befallene Schilf nicht mehr in Blüte treten kann. Diese Schilfexemplare gilt es zu sammeln und nach getaner Arbeit wieder in den Boden zu stecken. So erhalten Sie resp. wir Zivis im nächsten Jahr unverhofft Unterstützung gegen das Schilf.

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