Die Stiftung Wirtschaft und Ökologie SWO wurde zur internationalen Fachtagung „Kreuzkräutern und Naturschutz“ eingeladen, um die Erfahrungen in Best Practice zum Umgang mit Neophyten vorzustellen. „Es gibt bald grössere Probleme mit Neophyten, wenn wir jetzt nicht koordiniert mit allen lokalen Akteuren die Ausbreitung stoppen können.“ sagt Lothar Schroeder, Leiter Bildung – Forschung – Entwicklung. Viele Probleme lassen sich durch eine angepasste Landnutzung vermeiden, die artenreiche, standortgerechte Pflanzengesellschaften mit möglichst wenig Narbenlücken fördert und damit die Kreuzkrautarten unterdrückt. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist das koordinierte und schnelle Handeln aller beteiligten Akteure, wie Unterhaltsdienste, Landwirte, Förster, Jäger, Private, freiwillige Einsatzkräfte und Koordinatoren für Neophyten vor Ort. Eine effektive Regulierung ist in ein ganzheitliches Neophyten-Management eingebunden.

Tagungsbericht Lothar Schroeder
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Internationale Tagung „Kreuzkräuter und Naturschutz“
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