Morgens in lauer Frische trafen wir uns zum ersten Theorieinput. Hier wurden umfängliche Informationen zum Thema Neophyten abgegeben. Die Fortpflanzung, Vermehrung und Ausbreitung der Pflanzen wurden besprochen. Wie es dieses Thema so an sich hat, hat es die Teilnehmenden tief in seinen Bann gezogen.

Danach ging es in Form einer Exkursion weiter entlang von Feldern, Wäldern, dem Flussufer und durchs Wohnquartier. Wo nötig wurde auf Problempflanzen und Neophyten aufmerksam gemacht.

Obwohl die Teilnehmer schon ein grosses Bewusstsein für das Thema hatten, waren die Inputs unseres Biologen André von Gunten von grossem Interesse. Auf anschauliche und begreifbare Art und Weise wurde trotz grosser Hitze gelernt, gefragt und gewerkelt. Kritisch wurden gängige Methoden zur Bekämpfung von Neophyten angeschaut, aber auch beliebte Gründüngungen, wie der Schneckenklee, wurden aus einem anderen Blickwinkel wahrgenommen.

Nach einer schmackhaften Grillade am Waldrand wurde am Nachmittag das Gebiet um den Bahnhof Stettbach untersucht und von Goldrute und Berufkraut befreit. Ein teuflisch gut versteckter Götterbaum wurden aufgesucht, genaustens inspiziert und die Unterschiede zum Essigbaum oder zur Esche eingeprägt. Der Kursleiter wollte nichts dem Zufall überlassen und hatte viel Anschauungsmaterial mit dabei, so dass auch seltenere Neophyten verdeutlicht werden konnten.

Trotz Hitze, war es ein spannender und lehrreicher Tag, der mit einem Sprung ins Kühle Nass reich belohnt wurde.